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DUO

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"Zwei  vollendete Künstlerpersönlichkeiten, die nicht nur jede spieltechnische Hürde im Schlaf meistern, sondern dazu noch so viel Persönlichkeit mitbringen, wie ich es in den letzten Jahren nur ganz selten einmal gehört habe."

 

     - Rainer Aschemeier, The Listener

Louise Chisson und Tamara Atschba spielen seit 2008 zusammen. Ihre Zusammenarbeit zielt darauf ab, die lange Tradition der Violine - Klavierduos fortzuführen sowie das heutige Publikum dazu zu bewegen, ein seltener gespieltes Repertoire wiederzuentdecken. Sie zeichnen sich durch ihre Darbietungen von Komponisten wie Beethoven, Brahms, Lutoslawski, Szymanowski, Schostakowitsch, Ravel, Debussy, ...

Sie haben an zahlreichen Festivals teilgenommen und wurden eingeladen, Recitals in Frankreich, Österreich, Deutschland, USA, Mexiko, Italien aufzuführen.

Ihre erste CD, die Janacek, Prokofjew und Poulenc gewidmet war, wurde 2013 veröffentlicht. Das Album wurde von zahlreichen Kritikern gelobt, erhielt 4 Diapasons und wurde zusammen mit sieben weiteren Aufnahmen als bestes klassisches Musikalbum des Jahres 2013 auf der amerikanischen Website Artistxite gelistet. 2014 nahmen sie eine weitere CD mit dem Titel "1914" auf, bestehend aus Werken von C. Koechlin und L. Vierne, die vom BBC Music Magazine mit ***** bewertet wurde.

2015 hat das Duo das Skrjabin-Projekt ins Leben gerufen, ein Musik&Licht Konzert, das beim 27. Festival l'Eté Musical en Bergerac aufgeführt wurde.

Neben dem gemeinsamen Spiel arbeiten Louise Chisson und Tamara Atschba auch in der Lehre und Unterstützung junger Künstler zusammen. Sie haben 2016 den Esperus Art Fund mitgegründet, eine internationale Non-Profit-Organisation mit Sitz in Frankreich, deren Ziel ist, jungen Talenten zu helfen, Konzertbühnen zu erreichen. Dieses Projekt führte sie, auch die Esperus Musikakademie in Zusammenarbeit mit dem renommierten Sommerfestival l'Eté Musical en Bergerac zu gründen.

 

2019 haben sie ein Konzert mit Erzähler über Johannes Brahms und Clara Schumann gestalten, für das sie die berühmte österreichische Schauspielerin Katharina Stemberger zur Arbeit geholt haben. Sie spielten das Schumann/Brahms-Konzert zum Beispiel im Bank Austria Salon in Wien und es war auch die Eröffnungsvorstellung im Januar 2020 ihres neuen Konzertzyklus im Ehrbarsaal, Musik durch die Jahreszeiten.

Anlässlich ihrer IV. Musikakademie im Sommer 2019, begrüßten sie den Cellisten Gary Hoffman als Ehrengast und führten Beethoven, Debussy und Schostakowitsch Trios gemeinsam auf.

 

Im Frühjahr 2020 unterzeichneten sie einen Vertrag mit dem Label Hänssler Klassik mit einer neuen Aufnahme, die 2021 erscheinen soll.

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Das Duo Louise Chisson und Tamara Atschba hat schon beim ersten Hören einen starken Eindruck bei mir hinterlassen, der sich noch vertieft hat mit den wenig gespielten Klavier-Violin-Sonaten von Beethoven, in besonderem Maße mit den Sonaten von Janacek, Prokofiev und Poulenc. Die internationalen Erfolge des Duos haben ihren Ruf gefestigt, Kleinode der Musikliteratur mit höchster Präzision und erhabener Spielfreude vorzutragen.

Homogenität und hoch geschulte Technik sind hier selbstverständliche Prädikate und nur Rahmen für ihr blutvolles Musikantentum, das bis ins Feinste sensibilisiert ist. Zum samtweichen Pianissimo bis zur vollsten Kraft des Klavieres paart sich die Beseelung der Geige bis zur virtuosen Brillanz. Der Monotonie vieler heutiger Interpreten stehen als lebendiger Kontrast frankophile Eleganz und ostische Melancholie gegenüber, so wie auch spontane Dramatik und Wiener Ästhetik ein Teil ihrer weiten Palette sind. Da diese Violin-Klavier-Gattung zum Intimsten der musica da camera zählt und höchste Gipfel der absoluten Musik erreicht, sind Tamara Atschba und Louise Chisson mit ihrem solistischen Format beste Vertreter dieser großen Musik. Besser zusammenspielen kann man sich nicht vorstellen.

                                                                                    Wolfgang Marschner

2010 - present

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